Mongolei


Abwasser ist bei den Nomaden der Mongolei eigentlich kein Thema. In dem weiten Land hinter den Jurten spielt das einzelne Geschäftchen keine Rolle.



Nomaden mit Yak



Anders in den Siedlungsgebieten wie beispielsweise der Stadt Ulgij mit ca. 30.000 Einwohnern. Einst wurde das Abwasser der westlichsten mongolischen Stadt in einer Kläranlage sowjetischer Herkunft gereinigt. Die harte Witterung und die mangelnde Wartung sind die Ursache, dass die Anlage nach nur 15 jähriger Betriebszeit nicht mehr genutzt wird. Heute ist sie nur noch ein Baudenkmal, das Abwasser indes versickert im Grundwasserkörper des Chowd Flusses. Der Rat des Bajan Ulgij Aimaks bat die Ingenieurgesellschaft Janisch & Schulz um Lösungsvorschläge.





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